Rede zur Reichspogromnacht am 09.11.1938 in Lünen

Der 9. November !!

Ein freudiges Datum war der 9. November 1989 für die Deutschen. An diesem Tag (heute vor 25 Jahren) fiel die Berliner Mauer, ein Jahr später war Deutschland wiedervereinigt. Ohne einen Schuss – ohne einen Toten.

Der 9. November 1938 gehört dagegen zu den dunkelsten Kapiteln der deutschen Geschichte. In der „Reichspogromnacht“ brannten jüdische Geschäfte und Synagogen, wurden Menschen gequält und ermordet – auch hier in Lünen. Das Pogrom steht für den Antisemitismus in Deutschland und den Wandel hin zu einer Entwicklung, die in einer „Endlösung der Judenfrage“ im Sinne der Ermordung der europäischen Juden im deutschen Machtbereich mündete. Continue reading Rede zur Reichspogromnacht am 09.11.1938 in Lünen

Die Proben zum Theaterstück „Tatort Schubladen“ laufen auf Hochtouren

Fünf der ehemaligen Peer Guides der Wanderausstellung Anne Frank, die im Oktober 2013 in Lünen zu Gast war, wollen Anne Frank Botschafter werden.
Dazu stellen sich die „Fünf“ der Aufgabe ein Projekt gegen Rassismus auf die Beine zu stellen.
Am 12. Juni steht dieses Projekt wie viele andere aus anderen Städten vor einer Jury des Anne Frank Zentrums Berlin.
Die Premiere ist auch für den Juni geplant.
Hier werden Sie in Kürze über die genauen Veranstaltungsdaten informiert: Klick hier

Ausstellung über Anne Frank kommt nach Lünen

LÜNEN Anne Frank steht im Mittelpunkt einer Ausstellung, die ab September im Rathaus zu sehen sein wird. 30 junge Lüner haben im Vorfeld die Gelegenheit, sich intensiv mit der Präsentation zu beschäftigen, um dann die Besucher zu führen.

Bürgermeister-Harzer-Stiftung: Ausstellung über Anne Frank kommt nach Lünen – Ruhr Nachrichten – Lesen Sie mehr auf:
http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/luenen/Ausstellung-ueber-Anne-Frank-kommt-nach-Luenen;art928,1909592#plx813999409

Stiftung sponsort – Anne-Frank-Ausstellung kommt nach Lünen

LÜNEN „Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte“: So lautet der Titel der Ausstellung über das jüdische Mädchen Anne Frank, die vom 9. September bis 4. Oktober im Rathaus gezeigt wird.
Larissa Weber (für das Anne Frank Zentrum), Jochen Otto und Holger Mende (für die Bürgermeister-Harzer-Stiftung) unterzeichneten den Vertrag. (Foto: Peter Fiedler)
Larissa Weber (für das Anne Frank Zentrum), Jochen Otto und Holger Mende (für die Bürgermeister-Harzer-Stiftung) unterzeichneten den Vertrag. (Foto: Peter Fiedler)
„Es ist eine neue Wanderausstellung, die wir seit Januar 2012 zeigen“, sagte Larissa Weber, Bereichsleiterin für Ausstellungsprojekte im Berliner Anne Frank Zentrum. Sie holte sich im Rathaus Unterschriften ab, die 9000 Euro wert sind. Mit dieser Summe macht die Bürgermeister-Harzer-Stiftung die Ausstellung in Lünen möglich.Vorstandsvorsitzender Jochen Otto und Geschäftsführer Holger Mende unterzeichneten den Vertrag.
„Schwerpunkte der Ausstellung sind die Lebensgeschichte und der historische Kontext. Wir wollen aber auch die Brücke in die Gegenwart schlagen und das Thema mit Jugendlichen besprechen“, erläuterte Larissa Weber.Junge Lüner können sich während eines zweitägigen Trainings zu Ausstellungsbegleitern ausbilden lassen und dann andere Jugendliche durch die Ausstellung führen. „Sie sprechen die gleiche Sprache und haben ein natürliches Gespür dafür, was interessiert“, sagte Larissa Weber. Ausstellungsbegleiter sollen über die Schulen gewonnen werden. Zusätzlich gibt es auch noch die Möglichkeit, sich zum „Anne-Frank-Botschafter“ ausbilden zu lassen – mit Schulung in Berlin.„Wunderbares Projekt“„Es ist ein wunderbares Projekt auch insofern, als Hans-Werner Harzer sich unermüdlich dafür eingesetzt hat, Kontakte zu ehemaligen jüdischen Mitbürgern wieder herzustellen“, erklärte Christina Dörr-Schmidt, Vorsitzende des Stiftungs-Kuratoriums.Die Ausstellung passe zu den Aktivitäten des Lüner Bündnisses gegen Rechtsextremismus, hob Kulturdezernent Horst Müller-Baß hervor. Stiftungsvorsitzender Jochen Otto kündigte an, man wolle ein Rahmenprogramm entwickeln, das auch über die eigentliche Zeit der Ausstellung hinweg trägt.
(Peter Fiedler Ruhr Nachrichten)