Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Dieser Tag ist Anlass, an die Menschen aus Lünen zu erinnern, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten entrechtet, verfolgt, deportiert und ermordet wurden.
Die Ruhr Nachrichten berichteten in ihrer Ausgabe vom 28. Januar 2026 ausführlich über die Schicksale Lüner Bürgerinnen und Bürger, deren Lebenswege auf brutale Weise nach Auschwitz führten. Der Artikel zeichnet die Geschichten von Familien wie Rose, Salomons, Terhoch, Aronstein und anderen nach – Menschen, die Teil der Lüner Gemeinschaft waren, bevor sie Opfer des nationalsozialistischen Terrors wurden.
Besonders eindrücklich ist die Überlebensgeschichte von Ilse Arndt, die 1913 in Lünen geboren wurde und die Gräuel von Auschwitz überlebte. Ihre Geschichte, wie auch die der anderen Opfer, ist durch die Arbeit ehrenamtlicher Historikerinnen und Historiker – insbesondere des Arbeitskreises Lüner Stolpersteine unter Mitwirkung von Udo Kath – dokumentiert und bewahrt worden.
In Lünen erinnern heute 69 Stolpersteine an Menschen, die hier lebten und dann deportiert wurden. Diese Form der Erinnerungskultur macht die Schicksale im Stadtbild sichtbar und mahnt uns, die Vergangenheit niemals zu vergessen.
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📄 Ruhr Nachrichten: „Entrechtet, verfolgt, deportiert und ermordet“ (PDF)
Quelle: Ruhr Nachrichten (LULO5), Nr. 023, 28. Januar 2026, Autor: Martin Teichert